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Light Weight Ausrüstung:
Was es wiegt, das hat's!

So leicht schafften es Sportler noch nie auf die Gipfel. Rucksack, Helm und Co. verlieren immer mehr Gewicht und erhöhen damit Leistung und Komfort von Profi- wie Freizeitalpinisten.  

„Ich wiege jeden Ausrüstungsgegenstand mit einer Präzisionsküchenwaage und schreibe dann das Gewicht darauf. Das erleichtert mir beim Packen die Beurteilung, ob Gewicht, Performance und Komfort für die zu erwartenden Erfordernisse in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen.“ Für den argentinischen Profi-Alpinisten und Kletterguide-Autor Rolando Garibotti, aber auch für ambitionierte Hobbysportler bekommt das Gewicht des Equipments eine immer größerer Bedeutung.



Smartes Abnehmen

Dabei ist das „Abspecken“ beim Equipment für die Hersteller durchaus eine heikle Sache. Anke von Birckhan von Black Diamond erklärt: „Ein mit zeitgemäßem Equipment gefüllter Rucksack für eine mehrtägige Hochtour kann mehr als zehn Kilo auf die Waage bringen. Mit dem konsequenten Griff zu  leichter Ausrüstung, ist es möglich, rund die Hälfte des zu tragenden Gewichtes einzusparen.“
Gewichtsreduktion erfolgt in der Produktentwicklung durch die Adaption von Form und Größe, eine Veränderung der Materialien oder das Weglassen einzelner Komponenten. Rolando Garibotti sieht den Rucksack als zentrales Element, wenn es darum geht, auf überschüssigen Ballast zu verzichten: „Für mich sind leichtere Ausführungen auch bequemer in der Handhabung. Ich nehme selbst auf langen Touren keinen Rucksack mit mehr als 50 Litern Fassungsvermögen.“
Um Leichtigkeit und Robustheit unter einen Hut zu bringen, wird mit einer Vielzahl von Materialien gearbeitet. Wie in vielen Sportarten, kommen auch im Bergsport Aluminium und Carbon zur Anwendung.

Die Summe macht es aus

Eine besondere Herausforderung stellt der Trend zu extraleichtem Equipment im Trailrunning dar, wo sich Marken wie Salomon um extrem leichtgewichtige Ausrüstung bemühen. Aber auch wenn man sich nicht mit gesteigertem Speed in den Bergen bewegt, lohnt es sich allemal, den vergleichenden Blick zu tun. In Summe geht nämlich das Gesamtgewicht der einzelnen Teile ins „Rennen“ – um die Bestzeit genauso wie um den Spaß und Wohlfühlfaktor.

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