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Das perfekte Paar Laufschuhe

Geht nicht, gibt’s nicht! Zumindest wenn es ums Laufen geht. Denn die Auswahl an Laufschuhen lässt keine Wünsche offen. Ob das Training auf der Straße und im Park, der nächste Marathon oder das Trail-Running in unwegsamem Gelände – das Angebot an Laufschuhen ist heute größer denn je. Damit wird es aber auch schwieriger, den passenden Laufschuh für sich zu finden. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich von unseren geschulten Gigasport Mitarbeitern ausführlich beraten lassen.

Um Ihnen vorab eine kleine Orientierungshilfe bei der Wahl des für Sie passenden Laufschuhs zu geben, stellen wir Ihnen die 5 wichtigsten Laufschuhkategorien vor.


Der gestützte Laufschuh

Der gestützte Laufschuh dient als Support für den Fuß. Das Schlagwort hier lautet Überpronation, sprich, wenn das Mittelfußgewölbe nach innen zu gesenkt ist. Geht die Senkung des Fußes über ein bestimmtes Maß hinaus und sinkt zu sehr nach innen ab, spricht man von Überpronation. In diesem Fall ist eine Stütze im Mittelfuß notwendig, um eine Rotation des Kniegelenkes und das Verletzungsrisiko zu minimieren.
Noch recht neu ist die Erkenntnis, dass nicht jede Überpronation auch eine Stütze benötigt und auch die Art der Stützelemente hat sich verändert. Hatte man früher massive Stützen, die die Überpronation abrupt stoppten, gibt es heute leichte, flexiblere Elemente, die das natürliche Abrollverhalten unterstützen und den Fuß beim Auftreten sanft abbremsen.

Einsatzbereich: Training und Wettkampf


Der neutrale Laufschuh

Der Neutralschuh ist das genaue Gegenteil zum gestützten Laufschuh. Hier kommt keine Stütze zum Einsatz, weshalb sich diese Art von Laufschuh für alle eignet, die keine Überpronation haben.
Laufschuhe in dieser Kategorie unterstützen das natürliche Abrollverhalten und zeichnen sich durch hohen Tragekomfort und sehr gute Dämpfungseigenschaften aus.
Beiden Schuhen gemein ist, dass sie sich vor allem als Trainings-Laufschuhe eignen, mit denen man zahlreiche Kilometer zurücklegen kann, ohne dabei Muskulatur, Bänder, Sehnen oder Gelenke zu überlasten. Dank neuer, effektiver Materialien sind die heutigen Modelle leichter, der Sohlenaufbau ist flacher und die Sprengung, also der Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorfuß, ist geringer.

Einsatzbereich: Training und Wettkampf


Wettkampf-Laufschuhe

Leicht, wenig Dämpfung, direkter Bodenkontakt und ein schmälerer Schnitt sind die Hauptmerkmale eines Wettkampf-Laufschuhs. Diese sind so gemacht, dass man auch auf den letzten Metern bei einem Wettbewerb noch das Maximum aus sich herausholen kann. Zudem eignen sie sich gut zum Tempo- und Intervalltraining.
Aber Achtung: Wettkampfschuhe eignen sich nicht für Jedermann. Grundvoraussetzung für einen Wettkampf-Laufschuh ist, dass die Bein- und Fußmuskulatur sehr gut trainiert und der Laufstil dementsprechend sauber ist. Denn mit den klassischen Trainingsschuhen werden bestimmte Muskelpartien vernachlässigt. Wenn man nun nur zum Rennen einen Wettkampfschuh trägt, besteht erhebliche Überlastungsgefahr. Freizeitläufer, die nur gelegentlich bei einem Rennen mitmachen, sollten einen leichten Trainingsschuh wählen.
Charakteristisch für Wettkampf-Laufschuhe ist ein gehobener Leisten, der ein dynamisches Laufen ermöglicht. Die Schuhe gibt es sowohl in „neutral“- wie auch als „gestützt“-Ausführung, um sich jedem Fuß optimal anzupassen.
Wenn Sie einen Wettkampfschuh möchten, lassen Sie sich vorab von gut geschultem Personal beraten.

Einsatzbereich: Wettkampf


Natural Running – Laufen wie Barfuß

Ein neuer Trend am Laufschuhmarkt ist das Natural-Running. Laufschuhe in dieser Kategorie sorgen für das natürlichste Laufgefühl, wodurch sich das Laufen fast wie Barfuß-Laufen anfühlt. Leichtigkeit, Flexibilität und Atmungsaktivität zeichnen diese Fußmuskeltrainer aus. Durch das direkte Feedback, das man vom Untergrund erhält, wird die Fußmuskulatur verstärkt trainiert. Als Läufer hat man einen höheren Erlebniswert und mehr Spaß beim Laufen. Gleichzeitig aber sind die Schuhe auch mit modernster Technik gerüstet. Auch die Natural-Running-Schuhe enthalten eine Dämpfung, die Sprengung allerdings ist stark reduziert, bei manchen Modellen auf null gesetzt. Auch bei den Natural-Laufschuhen gibt es Modelle mit oder ohne Stütze.
Wichtig ist, dass die Läufer diese Art von Laufschuhen zu Beginn sehr bewusst und wohldosiert einsetzen um den Fuß nicht zu überlasten. Besonders geeignet als Zweitschuh für alternative Trainingseinheiten. Eine gute Beratung ist dabei unerlässlich.

Einsatzbereich: Naturbelassenes Gelände, befestigte Wege


Trail Running

Der Trail Running-Laufschuh ermöglicht es Läufern, neue Strecken und Wege auszukundschaften, in die Natur einzutauchen und Zeit sowie Distanzen hinter sich zu lassen. Laufschuhe in dieser Kategorie zeichnen sich durch maximale Stabilität bei hoher Flexibilität aus. Rutschfeste Außensohlen und wasserabweisende Membrane sorgen für hohe Sicherheit und Tragekomfort. Zum Schutz des besonders beanspruchten Zehenbereichs verfügen diese Laufschuhe über sogenannte Zehenboxen, welche Trittsicherheit und zusätzliche Stabilität gewährleisten.
Das Obermaterial ist strapazierfähig und robust, wodurch ein sicheres, wetterfestes Laufen auf jedem Untergrund wie etwa Matsch, Schnee oder Eis möglich wird. Die Wahl fällt je nach Fuß auf einen neutralen Trail Running-Schuh oder einen mit zusätzlicher Stütze.

Einsatzbereich: Naturbelassenes Gelände


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