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Peter Maierhofer im #wirsindgigasport Interview

Peter Maierhofer, Deko-Leitung bei Gigasport Graz, ist ein sportlicher Tausendsassa und mag es trotzdem am liebsten chillig – vor allem wenn er mit seiner Familie beim Kanuwandern unterwegs ist. Wie viel es braucht, um viel Spaß am Wasser zu haben, verrät er hier.

Gigasport Juli 13, 2020 / by Gigasport

Du bist ein sportlicher Tausendsassa, Peter – erzähl doch mal, was du alles treibst.
Ich mag alles, was rollt: Rollerskaten, Mountainbiken, Rennradfahren, Stadtradfahren, für den Urlaub hab‘ ich ein Klapprad und fürs Fortgehen ein altes Waffenrad, das mich immer gut heimbringt – egal wie spät es wird. Rollende Bälle gefallen mir auch, am liebsten mag ich Tischtennis, Federball und Spikeball, das spiele ich gerne mit meinen erwachsenen Töchtern im Grazer Volksgarten.

Wie schaut es mit anderen Outdooraktivitäten aus: Wo bist du dabei?
Beim Wandern und Klettern oder beim Laufen im Wald. Da kraxle ich bis zu 20 oder 25m auf Bäume hinauf. Im Winter liebe ich Zipflbobfahren, steil muss es dabei sein! Eislaufen, Skitouren gehen und Skilanglaufen, Rennrodeln und Schlittenfahren mag ich ebenfalls. Ich liebe die Forststraße am Hochanger bei Bruck an der Mur, da geht es lange 800 Höhenmeter bergab, herrlich!

Im Spätsommer ist aber wahrscheinlich das Wasser dein liebstes Element, oder?
Klar, weil ich gerne schwimme: Rücken, Brust und Kraulen. Ich springe überall hinein und es kann passieren, dass ich mich nach einer Wanderung komplett ausziehe und in einen Wildbach lege. Sehr erfrischend! Stand-up-Paddling und Kanufahren mache ich außerdem. Während ich aufzähle, denke ich mir gerade: So viele Sportarten! Ich bin der ideale Gigasport-Kunde, nicht wahr? (lacht)

Mit deiner Familie bist du gerne im Kanu unterwegs – mit welchem genau?
Mit einem Schlauchboot-Kanadier von Grabner, das ist „der“ traditionelle Bootshersteller – der VW unter den Booten, sehr solide und wertbeständig. Ich schwöre drauf! Die Grabnerboote haben auch den Vorteil, dass man sie schnell aufblasen kann, einen Packsack anstelle von Taschen und allerlei tolles Zubehör gibt es außerdem.

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Welche Ausrüstung braucht man fürs Kanuwandern außerdem?
Kurze und lange Hose sowie Outdoor-Sandalen – die von Teva sind nicht schlecht! Eine Windjacke, weil es am Fluss schnell frisch werden kann, Kopfbedeckung, Badesachen, Handtuch, Sonnencreme, Sonnenbrille und für die Kinder unbedingt Schwimmwesten.

Wo seid ihr mit eurem Grabnerboot heuer schon gewesen?
Beispielsweise in den Donauauen: In Haslau an der Donau haben wir eingebootet und dann ging es chillig dahin. Die Strömung und Wasserhöhe waren moderat, das Wetter hat auch gepasst. Bei den Orther Inseln machten wir eine Pause. Dort gibt es bunte Kiesel und feinsten Flusssand, das hat den Kindern getaugt. Baden gehen kann man außerdem, uns war es aber noch zu kalt.

Was hat den Kindern beim Kanuwandern am besten gefallen?
Dass es nur wenig braucht, um viel Spaß zu haben: Wasser, Boot, Steine, Äste – da ist Animation nicht notwendig. Sie haben am Flussufer ständig etwas gebaut. Am Wasser hat ihnen die natürliche Fortbewegung am besten gefallen, sie haben uns beim Paddeln die ganze Zeit angefeuert.

Wie sportlich muss man fürs Kanufahren sein? Toller Bizeps erforderlich?
Stimmt, das Wasser gibt alles vor und man muss lernen, es zu lesen: Wo kräuselt es sich, wo schauen Steine heraus? Oder wie kommt man vom Fließwasser in der Mitte des Flusses zum Kehrwasser an den Rand, wo es ruhig ist? Es taugt mir, dass man sich auf den Rhythmus des Wassers einlässt.

Sind das deine glücklichsten Momente beim Kanuwandern?
Ja! Ich mag es, wenn das Wasser langsam, aber stetig vorwärts zieht… Das Paddel macht tschub, tschub und man kommt in ein schönes, meditatives Gleiten. Sehr gut geht das auch auf der Drau kurz vor Maribor – dort ist der Fluss aufgestaut, breit und ruhig. Ein Bivo dazu und alles wird total chillig!

Welche Zeit magst du am Wasser am liebsten – morgens oder abends?
Ich bin ein Morgenmensch, stehe auch beim Kanuwandern früh auf, genieße die Ruhe am Fluss und mache dann das Frühstück. Beim Kanuwandern an der Donau haben wir in den Auwäldern gecampt und wenn die anderen aufgestanden sind, war die Eierspeise schon fertig. (lacht)

An der schönen Donau… Kannst du auch andere Destinationen empfehlen?
Die Mur ist ein super Tipp: Zuerst mit dem Zug nach Murau, dort einbooten und dann hinunter bis nach Scheifling paddeln. Auf dieser Strecke gibt es einige Schotterbänke, wo man schön grillen kann. Die Strömung der Mur ist aber nicht zu unterschätzen. Einmal wäre uns das Boot bei einer Grillpause fast davongefahren. Fürs Abenteuer braucht es also kein Wildwasser!

Das ist ein gutes Stichwort: Kajak fahren am Wildwasser ist nichts für dich?
Eher nicht. Vor ein paar Jahren bin ich auf der Salza mit einem Felsen kollidiert und ins Wasser gestürzt. Ich hab‘ im wildsprudelnden Wasser die Orientierung, einen Schuh und das Paddel verloren. Da war es wichtig, Ruhe zu bewahren. Es ist eh alles gut ausgegangen, aber seitdem weiß ich: Das ist nicht mein Zugang, diesen Adrenalinkick brauche ich nicht.

Wenn du keinen Adrenalinkick brauchst, warum geht es dir dann beim Wassersport?
Ich mag die langsame Bewegung des Flusses. Deshalb bin ich mit dem Kanu auch nicht gerne am See unterwegs – wenn sich das Wasser nicht bewegt, muss man engagiert paddeln. Na ja, zum Eiskaufen nehme ich den doppelten Aufwand vielleicht in Kauf. (lacht) Mir geht es vor allem darum, dass mein Horizont weiteraufgeht. Am Wasser kann man interessante Perspektivenwechsel erleben.

Apropos Perspektive: Hast du mit deiner Familie heuer noch ein Flusserlebnis vor?
Ja, es geht nochmal an die Donau, diesmal nach Ottensheim. Da schlafen wir in einer Betonröhre – ja, wirklich, das ist ein Hotel. Außerdem gibt es in Ottensheim eine große Sandbank und die Donau hat ein seichtes Ufer, wo man relativ weit hineingehen kann. Ideal für Familien!

Und was wirst du noch alleine entdecken?
Bestimmt sehr viel! Ich verkoffere mich ja ständig – vor allem bei den Mountainbike-Touren. Ich informiere mich im Vorfeld schon übers Gelände, aber wenn mir ein anderer Weg gefällt, fahre ich weiter und schon stehe ich vor einer Schlucht. Na ja! Dann muss ich das Mountainbike schultern und auf diese Art 500 Höhenmeter zurücklegen. Manchmal verpasse ich deshalb sogar den Gipfel, aber das ist mir komplett egal, das nehme ich für anderweitige Entdeckungen in Kauf. (lacht)

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