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Sport mit Kindern: Tipps & Ideen für mehr Motivation

Wie motiviere ich Kinder zum Sport, und welche Sportarten machen Kindern am meisten Spaß? Hier finden Sie’s heraus!

So begeistern Sie Ihre Kinder für sportliche Aktivitäten

Der Frühling ist da, die Temperaturen steigen und damit die Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten im Freien. Doch leider sprießt die Motivation bei jungen Menschen nicht immer so eifrig, wie es die Schneeglöckchen und Krokusse im Garten tun.

Wir möchten Ihnen helfen, das zu ändern. Dazu haben wir die besten Ideen und motivierende Tipps für den Sport mit Kindern zusammengefasst.

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Die Bedeutung von Bewegung für Kinder

Ob in der Schule, vor dem Fernseher, dem Computer-Bildschirm oder beim Lernen – Kinder sitzen sehr viel. Dabei ist regelmäßige Bewegung für die Kleinen besonders wichtig und das aus vielerlei Gründen.

 


Die Vorteile von regelmäßiger Bewegung:

 

  • erhöht die Aufmerksamkeit
  • steigert das Konzentrationsvermögen
  • verbessert die Lernfähigkeit
  • führt zu einer schnelleren Informationsverarbeitung
  • stärkt das Selbst- und Körperbewusstsein

Argumente dafür, dass Kinder sporteln sollten, gibt es also genug. Fehlt nur noch die Motivation? Dann helfen Ihnen vielleicht folgende Tipps weiter:

 

Motivationstipps

Kinder zu Bewegung zu motivieren, ist für viele Erwachsene eine tägliche Herausforderung. Für sportliche Begeisterung können jedoch sowohl soziale als auch selbstbezogene Gründe sorgen. Zum Beispiel:

  • die Interaktion mit Gleichaltrigen
  • Lob und Anerkennung
  • die Suche nach Anschluss und Kontakten
  • Glücksgefühle (Freude am Tun)
  • Selbstbestätigung durch erbrachte Leistungen
  • Erlebnis (Freude an der Erfahrung)

Wenn die möglichen „Beweggründe“ klar sind, können verschiedene Motivationstaktiken ausprobiert werden.

 

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Altersgerechter Sport

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Den gilt es von klein auf zu fördern. Klettern, hüpfen und toben sollten erlaubt sein und nicht verboten. Durch diese Aktivitäten erlernt das Kind Bewegungsgrundlagen. Schreiten Sie also nicht sofort ein, wenn Ihr Kind auf einen Baum klettern möchte oder am Spielplatz mit anderen um den Ball rangelt!

Insbesondere soll die Freude an der Bewegung in den ersten sechs Lebensjahren angeregt werden – und zwar spielerisch. Zum Beispiel in Spiel-Sport-Gruppen oder beim Eltern-Kind-Turnen.

 

Bei kleinen Kindern helfen meist zwei Regeln:

1. Verpacken Sie Sport in ein Spiel! Der Spielablauf ist der Zugang zur Bewegung.

2. Machen Sie selbst mit! So sind Sie Vorbild und Sportpartner zugleich.

 

Eine Sportart richtig zu erlernen, inklusiver technischer Grundlagen, macht grundsätzlich erst rund um das achte Lebensjahr Sinn. Voraussetzung ist, dass das Kind die Sportart freiwillig ausübt und nicht, weil es dazu gedrängt wird. Bei Zehn- bis Zwölfjährigen sind Challenges (Wer schafft mehr Runden?) eine gute Art der Motivation.

 

Entscheidungen des Kindes zulassen

  • Die Tochter möchte in den Fußballverein, weil der Papa Fußballer ist?
  • Das große Vorbild ist eine Fechterin?
  • Voltigieren ist der größte Traum?
  • Der Sohn fühlt sich im Wasser besonders wohl?
  • Die Tochter tanzt gerne durch das Haus?
  • Der Sportlehrer betont die herausragende Begabung für Leichtathletik?

 

All das können Hinweise darauf sein, welche Sportarten dem Kind Spaß machen würden. Bauen Sie auf Interessen und Stärken, und lassen Sie die Kleinen eigene Entscheidungen treffen! Das signalisiert Selbstbestimmung, Verantwortung und Unabhängigkeit – auch wenn die erste Wahl nicht immer die richtige ist.

 

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Neues ausprobieren

Es muss nicht immer Fußball, Ballett oder Tennis sein. Nützen Sie lokale Sportangebote von Vereinen, Schulen etc.! Vielerorts lassen sich Probe- oder Schnupperstunden vereinbaren, wobei sich schnell zeigt, ob Ihr Kind Freude an der jeweiligen Sportart hat.

 

Abwechslung ermöglichen

Damit der Sport nicht langweilig und damit uninteressant wird: Schaffen Sie Möglichkeiten der Abwechslung! Bringen Sie Ihr Kind mit unterschiedlichsten Sportarten in Kontakt! Grundsätzlich gilt: Je vielseitiger die Bewegung ist, desto umfassender wird der Körper trainiert und gestärkt.

Tipp: Sorgen Sie auch zu Hause für ausreichend Bewegungsmöglichkeiten, wie z. B. Turnen mit Matten oder einem kleinen Trampolin. Größere Kinder und Jugendliche lassen sich vielleicht durch Sportvideos auf YouTube motivieren.

 

Spaß & Ungezwungenheit garantieren

Sport sollte mit Spaß und Freude an der Bewegung verbunden sein. Versuchen Sie Ihrem Kind klarzumachen, dass es den Sport nicht um des Sportes Willen praktizieren muss. Machen Sie zum Beispiel Ausflüge mit dem Rad, oder wandern Sie zum Sportplatz! Stellen Sie Ihren Kindern unterwegs Aufgaben:

 

Wer erreicht die Brücke als Erster?

Wer kann am längsten auf der Gehsteigkante balancieren?

 

Ihrer Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es mit einer Schnitzeljagd – oder der modernen Version: Geocaching. Dabei handelt es sich um eine Schatzsuche via GPS-Koordinaten, mit einer virtuellen Komponente. Bewegung kann auch wunderbar in Tagesroutinen eingebaut werden, indem zum Beispiel der Schulweg mit dem Rad zurückgelegt wird, anstatt mit dem Bus oder Auto zu fahren.

 

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Bewegung mit Freunden forcieren

Im Verein oder mit Freunden macht das Bewegungsprogramm oft doppelt Spaß. Kinder üben durch Sport Geselligkeit und das Verhalten in Gruppen. Außerdem lernen sie andere Kinder kennen, die ähnliche Ziele verfolgen, sodass sie quasi an einem Strang ziehen. Und: Soziale Akzeptanz außerhalb des Elternhauses stärkt das Selbstbewusstsein.

 

Ein sportliches Vorbild sein

Wer selbst sportlich ist und sich auch noch positiv darüber äußert, ist bewegungstechnisch ein gutes Vorbild. Achten Sie darauf, in Anwesenheit Ihres Kindes die Treppe statt den Lift zu benutzen und oft bewusst das Rad dem Auto vorzuziehen.

 

Anerkennung zeigen

Sich mit anderen zu messen, gibt Kindern Antrieb. Erfolg und positives Feedback erhöhten die Motivation. Sagen Sie Ihren Kindern, dass Sie stolz auf sie sind – nicht nur wenn sie gewinnen. Gemeinsam ausgelebte Freude und deutliche Anerkennung machen Lust auf mehr. Zeigen Sie laufend Interesse an den sportlichen Aktivitäten Ihrer Kinder, auch außerhalb von Wettkämpfen!

 

Unlust hinterfragen

Wenn Kinder keine Lust auf Sport haben, kann das viele Gründe haben. Die sollten sie als Eltern bedenken:

  • Stecken falsche Erwartungen und überhöhte Vorstellungen hinter der Unlust?
  • Liegt die mangelnde Motivation an Misserfolgen beim Training?
  • Ist der Trainer zu streng?
  • Besteht die Möglichkeit, dass das Kind gemobbt wird?
  • etc.

 

Sportarten für Kinder

Welche Sportarten ideal für Ihr Kind sind, hängt von seinen individuellen Interessen, dem Alter und den sportlichen Zielen ab.

Angestrebt werden kann die Entwicklung bzw. Verbesserung von:

  • Ausdauer
  • Gelenkigkeit
  • Gleichgewicht
  • Konzentration
  • Koordination
  • Kraft
  • Schnelligkeit

 


Sportarten, mit denen Sie Kinder für Sport begeistern können

 

  • Fußball und andere Vereinssportarten: bilden soziale Fähigkeiten aus
  • Laufen: fördert die Ausdauer
  • Radfahren, Mountainbiken, Skate- und Longboarden oder Inlineskaten: trainieren Geschicklichkeit und Koordination
  • Klettern oder Bouldern: Geschicklichkeits- und Koordinationstraining, auch bei Schlechtwetter
  • Tanzen: Ganzkörper-Koordinations- und Ausdauertraining in einem
  • Reiten: stärkt insbesondere die Rücken- und Bauchmuskulatur, fördert die Koordination und schult zudem den Umgang mit Tieren
  • Stand-up-Paddeln (SUP): mit oder ohne Schwimmweste eine erfrischende Sportart für heiße Sommertage, die eine gute Balance erfordert
  • Kampfsportarten wie Judo oder Karate: fördern die Konzentration und das Körpergefühl
  • Schwimmen: schult Ausdauer, Kraft und Koordination – zu jeder Jahreszeit möglich
  • Turnen oder Kinder-Yoga: mit oder ohne Eltern, macht gelenkig
  • Leichtathletik: trainiert die Schnelligkeit und das Körpergefühl

 


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Familien-Ausflugstipp: Wexl Trails – Fun auf zwei Rädern

Laufrad, Mountainbike oder E-Bike einpacken – und los geht’s zum Trail Center Wexl Trails in St. Corona am Wechsel! Der Bike-Erlebnispark für die ganze Familie liegt in Niederösterreich, rund eine Autostunde von Wien entfernt.

Kinder ab drei Jahren können das Radfahren dort spielerisch erlernen. Und die Großen dürfen sich neue Skills aneignen und ihr Geschick auf dem Bike verbessern.

Die Wexl Trails auf einen Blick:

  • Mini-Bikepark für Anfänger
  • Pumptrack
  • Flowtrail
  • Single Trail
  • Jumpline
  • Skillsline
  • Panorama Trails
  • Shop und Verleih
  • Bike-Shuttle
  • und vieles mehr …

 

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Endlich Frühling! Ein neues Rad muss her? Zum Glück gibt’s bei Gigasport coole Kinderräder sowie Helme und weiteres Zubehör …

Auch ein Spaziergang kann Kindern Spaß machen – und gesundheitsfördernd ist er außerdem! Jetzt mehr erfahren, im Beitrag Corona-Trend: So gesund ist Spazierengehen.

Mehr Action, bitte! Kennen Sie schon die Top-10-Spots für Wasserabenteuer in Österreich?


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