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7 Wandertipps von LOWA

Fit für die Wandersaison? Hohe Berge, traumhafte Landschaften, fremde Kulturen - beim Wandern lässt sich wunderbar die Welt entdecken. Die Route ist geplant und die Ausrüstung ist gepackt? Damit Ihr Abenteuer ein voller Genuss wird, hat der Bergschuhspezialist LOWA sieben nützliche Wandertipps zusammengestellt. Erfahre hier, wie du die Wetterlage richtig deutest und weitere wichtige Outdoor-Tipps.

Gigasport Juli 22, 2018 / by Gigasport

1# Wetterdeuten – so schätzen Sie die Wetterlage richtig ein!

Gerade in den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Bei Regen, Sturm, Wind, Nebel und Kälte werden die Wege gefährlich. Sie sollten vorsichtig sein und bei schlechtem Wetter am besten Schutz in einer Hütte suchen. Ob Unwetter in Sicht ist, verraten Ihnen die Tierwelt und die Natur. Informiere Sie sich vor einer Tour über die verschiedenen Wolkenarten. Sollten sich Kumuluswolken auftürmen und der Nebel verstärken, wird das Wetter schlecht. Gleiches gilt für dichter werdende Cirruswolken und fallende Stratuswolken.

Signale für schlechtes Wetter:

  • Wind dreht und nimmt deutlich zu
  • Frühnebel steigt immer weiter nach oben und löst sich nicht auf
  • bestimmte Wolkenformationen z. B. Kumuluswolken
  • besonders viele Regenwürmer am Waldboden
  • Luftdruck fällt
  • Schwalben fliegen tiefer und sehr gute Fernsicht

Bild 1: Kumuluswolken | Bild 2: Cirruswolken | Bild 3: Stratuswolken

2# Teebaumöl hilft gegen fast alles!

Das Fläschchen passt in jeden Rucksack und ist der ideale Begleiter für Ihre Tour. Bei kleineren Verletzungen, Fußpilz und Insektenstichen lindert ein Tropfen die Entzündung. Das Aroma überlagert Gerüche, so dass es sich bei langen Touren auch zum Waschen eignet. Vorsicht, bring Sie es nicht in die Augen, sonst brennt es! Werden Sie unterwegs krank, sollten Sie einen Tropfen Teebaumöl mit Wasser verdünnen und trinken. Auch Gurgeln hilft – zum Beispiel bei Zahnfleischentzündungen oder Halsschmerzen.

3# Filtern Sie das Wasser unterwegs!

Beim Wandern in den Bergen finden Sie meist sehr sauberes Quellwasser. An den Bächen können Sie wunderbar Ihre Trinkflasche auffüllen. Ist das Wasser doch einmal trüb, filtern Sie es! Dafür schütten Sie Sand, Kieselsteine und zerstoßene Holzkohle in eine mit Taschentüchern ausgekleidete Socke. Das durchgelaufene Wasser ist dann deutlich klarer. Aber Vorsicht, mit dieser Methode werden nicht unbedingt alle Bakterien und Keime entfernt. Für längere Touren eignen sich deshalb spezielle Profi-Filter aus dem Handel.

4# Ein Band für alle Fälle!

Es nimmt kaum Platz im Rucksack weg und wiegt nur wenige Gramm: Das Multifunktionstuch schützt Sie vor Wind, Kälte, Staub, Sonne, Hitze und sogar vor Mückenstichen. Das Band aus Mikrofaser können Sie auf verschiedene Arten am Kopf, Hals oder am Handgelenk tragen. Manche Bänder bieten auch einen UV-Schutz. Bei Touren im Sommer tragen Sie es wie ein Stirnband und lassen dabei das Ende des Schlauchs einfach hängen, dann ist die Haut im Nacken gut geschützt.

5#  Schützen Sie sich optimal vor der Sonne!

Beim Wandern im Sommer sollten Sie Ihren Körper besonders schützen. Tragen Sie eine Sonnenbrille und reiben Sie die Haut unbedingt mit Sonnencreme ein. Dabei nicht auf die Handoberflächen vergessen, wenn man Trekkingstöcke benutzt, sonst bekommt man schnell einen Sonnenbrand. Je höher man aufsteigst, desto intensiver ist die Strahlung. Wenn Sie nur in eine Richtung unterwegs sind, schützen Sie vor allem die Körperseite, die der Sonne stärker ausgesetzt ist. Als Kopfbedeckung eignen sich Buffbänder, Hüte oder dünne Kappen, die Sie in Bächen oder am Wasserfall befeuchten können.

MEHR INFORMATIONEN ZUM UV-SCHUTZ IN UNSEREM BLOG

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6# Kleiden Sie sich wie eine Zwiebel!

Durch mehrere Kleidungsschichten schützt man sich vor Wind und Wetter. Achten Sie darauf, dass alle drei Schichten atmungsaktiv sind, sonst wird es schnell unangenehm. Je nach Wetter können Sie die Lagen an- und ausziehen. Als Unterwäsche eignet sich ein Funktionsshirt aus Polyester, das eng am Körper anliegt. Die zweite Lage hält Sie warm, zum Beispiel ein Fleece-Pullover. Baumwolle eignet sich weniger. Darüber tragen Sie die dritte Schicht als Wetterschutz. Die Jacke sollte ein geringes Gewicht haben, winddicht und wasserabweisend sein.

7# Schneller Energiekick für Tiefpunkte!

Die Kräfte lassen langsam nach, die Schritte werden kürzer. Es wird Zeit für eine Pause. Trinken Sie einen Schluck, dehnen Sie die Beine und schütteln Sie die Arme aus. Wenn das nichts hilft oder der Magen knurrt, sollten Sie ihrem Körper Energie zuführen. Bestens geeignet sind Bananen, Trockenfrüchte oder Nüsse. Auch ein Keks oder ein Stück Traubenzucker können helfen, wieder fit zu werden.

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