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Ein grüner Bikini und eine schwarze Badehose treiben auf der Oberfläche eines kristallklaren blauen Swimmingpools, während sich das Sonnenlicht auf dem Wasser spiegelt.

Guide Pflegetipps Tipps Wassersport

Bademode richtig pflegen: So bleiben Bikini, Badehose & Co. lange schön

Sommer, Sonne, Schwimmbad – doch nach dem Badevergnügen braucht auch Ihre Bademode die richtige Pflege. Mit wenigen Handgriffen bleibt sie formstabil und farbintensiv.

Warum benötigen Bikini, Badeanzug und Badehose besondere Pflege?

Moderne Bademode besteht meist aus funktionellen Materialien wie Polyamid und Elasthan. Diese Fasern sorgen für hohen Tragekomfort, optimale Bewegungsfreiheit und eine perfekte Passform. Gleichzeitig reagieren sie empfindlich auf äußere Einflüsse.

Vor allem Chlorwasser im Schwimmbad sowie Salzwasser im Meer greifen die Elastanfasern an. Auch Sonnencreme, Körperöle und UV-Strahlung können dazu führen, dass Farben verblassen und Materialien an Elastizität verlieren. Das betrifft nicht nur Bikinis und Badeanzüge, sondern auch Badehosen, Boardshorts und UV-Schutzbekleidung.

Nach dem Schwimmen: Bademode sofort ausspülen

Der wichtigste Pflegeschritt beginnt unmittelbar nach dem Verlassen des Wassers. Spülen Sie Ihre Bademode so rasch wie möglich gründlich mit klarem, kaltem Wasser aus. Auf diese Weise werden oberflächliche Rückstände von Chlor, Salz, Sand und Sonnenschutzmitteln mechanisch entfernt, bevor sie getrocknet in die Tiefe des Gewebes einsinken können.

Besonders nach dem Aufenthalt im Meer ist dieser Schritt unerlässlich, da getrocknete Salzkristalle wie feines Sandpapier wirken und die Fasern bei jeder Bewegung beschädigen. Wenn Sie regelmäßig trainieren, sollten Sie zudem Ihr erweitertes Equipment wie Badehauben oder funktionale Shirts nach jedem Einsatz kurz kalt abspülen.

Ein rosa Bikini-Oberteil und -Höschen hängen mit Wäscheklammern an einer Wäscheleine vor einem strahlend blauen Himmel.

Bademode richtig waschen: Handwäsche oder Waschmaschine?

Handwäsche für empfindliche Bikinis und Badeanzüge

Die schonendste Reinigungsmethode bleibt die klassische Handwäsche. Befüllen Sie dazu ein Waschbecken mit lauwarmem Wasser und geben Sie eine geringe Menge eines milden Feinwaschmittels oder eines speziellen Funktionswaschmittels hinzu. Lassen Sie die Textilien nur wenige Minuten einweichen. Drücken Sie das Material anschließend behutsam durch.

Wichtig: Vermeiden Sie starkes Reiben, Bürsten oder Wringen. Gerade Bikinis mit formgebenden Cups, Bügeln oder dekorativen Applikationen wie Perlen und Schnallen profitieren von dieser sanften Methode, um Verformungen und Beschädigungen zu verhindern.

Badehosen und Boardshorts in der Waschmaschine

Robustere Textilien wie Badehosen und Bade- & Boardshorts können im Schon- oder Feinwaschgang der Waschmaschine gereinigt werden. Beachten Sie dabei folgende Parameter:

  • Maximale Waschtemperatur von 30 Grad.
  • Verwendung eines schützenden Wäschenetzes, um Abrieb an der Trommel zu verhindern.
  • Reduktion der Schleuderzahl auf ein Minimum (max. 400–600 Umdrehungen).

Verzichten Sie restlos auf den Einsatz von Weichspüler. Die darin enthaltenen Stoffe legen sich wie ein Film um die Fasern, verkleben die Poren und zerstören die Spannkraft des Elasthans irreparabel.

Eine Frau trägt einen Mann auf dem Rücken an einem sonnigen Strand; beide lächeln und tragen Sonnenbrillen, im Hintergrund sieht man das klare blaue Wasser und den blauen Himmel.

Sonnencreme-Flecken und Verfärbungen entfernen

Sonnenschutzprodukte hinterlassen auf hellen Textilien oft hartnäckige, gelbliche Rückstände. Um diese zu entfernen, empfiehlt sich eine gezielte Vorbehandlung vor dem eigentlichen Waschgang.

Tragen Sie ein mildes Fleckenmittel für empfindliche Stoffe oder alternativ etwas Gallseife direkt auf die betroffene Stelle auf und arbeiten Sie das Produkt sanft ein. Lassen Sie es kurz einwirken, ohne es antrocknen zu lassen. Aggressive Bleichmittel oder Fleckensalze sind strikt zu vermeiden, da sie die Farbpigmente zerstören und das Gewebe schwächen.

So trocknen Sie Bikini, Badeanzug und Badehose richtig

Die Trocknung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Langlebigkeit der Materialien. Hohe Temperaturen sind der Hauptgrund für das vorzeitige Ausleiern von Bademode. Beachten Sie daher folgende Grundregeln:

  • Kein Wäschetrockner: Die extreme Hitze zerstört die elastischen Komponenten sofort.
  • Keine direkte Heizungswärme: Das Material trocknet ungleichmäßig und wird spröde.
  • Schattig platzieren: Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung beim Trocknen, um UV-bedingtes Ausbleichen zu verhindern.
  • Liegend trocknen: Das Aufhängen im nassen Zustand im Bereich der Träger kann das Kleidungsstück dauerhaft verformen.

Fachgerechte Pflege von Schwimmzubehör

Nicht nur Textilien, auch das funktionale Equipment erfordert nach jedem Einsatz Pflege. Spülen Sie Schwimmbrillen nach dem Badegang gründlich mit klarem Wasser ab und lassen Sie sie an der Luft trocknen. Vermeiden Sie das Auswischen der Gläser, um die Antibeschlag-Beschichtung nicht zu beschädigen. Badehauben aus Silikon oder Latex bleiben geschmeidig, wenn sie nach dem Abspülen abgetrocknet und gelegentlich mit etwas Talkumpuder bestäubt werden.

Zudem sollten nasse Utensilien zeitnah aus den Badetaschen entnommen werden. Ein dauerhaft feuchtes Milieu begünstigt Stockflecken und Gerüche. Lassen Sie das gesamte Zubehör daher vor dem Verstauen stets vollständig an einem schattigen, gut belüfteten Ort trocknen.

Drei Frauen, die an einem sonnigen Tag auf einem sandigen Strandweg in Richtung Meer gehen, mit Strandtaschen und Handtüchern in der Hand, umgeben von hohem Gras.

FAQ: Fragen zur optimalen Bademodenpflege

Muss ich meine Badesachen nach dem Schwimmen im Pool oder Meer waschen?

Ja, idealerweise sollten Sie Bikini, Badeanzug oder Badehose nach jedem Schwimmen ausspülen und regelmäßig waschen. Chlor, Salzwasser, Sand sowie Rückstände von Sonnencreme können die Fasern langfristig angreifen und dazu führen, dass Farben verblassen oder das Material an Elastizität verliert. Bereits das gründliche Ausspülen mit klarem Wasser direkt nach dem Baden hilft, die Lebensdauer Ihrer Bademode deutlich zu verlängern.

Wie oft sollte Bademode mit Waschmittel gewaschen werden?

Das Ausspülen mit klarem Wasser ist nach jedem Tragen erforderlich. Eine gründliche Wäsche mit einem milden Waschmittel sollte nach jedem dritten bis vierten Gebrauch durchgeführt werden, um organische Rückstände, Hautfette und Cremes vollständig zu neutralisieren.

Warum verliert meine Bademode so schnell die Passform?

Die häufigste Ursache hierfür ist der unbedachte Einsatz von Weichspülern oder die Einwirkung von Hitze (Trockner, pralle Sonne). Beide Faktoren schädigen die Elasthanfasern, wodurch das Gewebe seine Rücksprungkraft verliert und dauerhaft ausleitet.

Wie pflegt man Wassersportbekleidung aus Neopren?

Neoprenanzüge dürfen keinesfalls in der Waschmaschine gereinigt werden. Spülen Sie diese von Hand mit Süßwasser aus. Bei stärkerer Verschmutzung empfiehlt sich ein spezielles Neopren-Shampoo. Trocknen Sie den Anzug stets auf links gedreht auf einem breiten Bügel im Schatten.

Was hilft gegen einen anhaltenden Chlorgeruch?

Sollte der Geruch nach dem Waschen fortbestehen, hilft ein kurzes Bad (ca. 20 Minuten) in lauwarmem Wasser mit einem kleinen Schuss hellem Haushaltsessig. Essig neutralisiert den Geruch auf natürliche Weise und schont gleichzeitig die Farben. Danach gründlich mit klarem Wasser nachspülen.

Wie wird das Zubehör wie Schwimmbrillen und Taschen gepflegt?

Auch Schwimmbrillen und Silikon-Badehauben müssen nach dem Einsatz im Chlor- oder Salzwasser klar abgespült werden. Verstauen Sie nasses Equipment niemals über längere Zeit in geschlossenen Badetaschen, um Stockflecken und Schimmelbildung zu vermeiden. Lassen Sie alle Utensilien vor dem finalen Verpacken stets vollständig an der Luft trocknen.

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