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#sportleben | Laufend in die Pension – Karins Story

Karin Eberhardt war schon immer sportlich. Aber erst als Pensionistin hat sie so richtig mit dem Laufen begonnen. Lesen Sie hier mehr über Sport im Alter, die richtigen Ziele und wie man auch mit 67 Jahren noch aus Fehlern lernen kann.

Gigasport August 30, 2018 / by Gigasport

Von wegen Pensionsschock: Während laut Experten ein Viertel der Österreicherinnen und Österreicher am Ende des Berufslebens Gefahr läuft, von einer plötzlichen Leere heimgesucht zu werden, lief Karin Eberhardt in ihrem Ruhestand zu neuer Höchstform auf. Im wahrsten Sinn des Wortes. „Als ich 2010 in Pension ging, hatte ich mehr Zeit, zwei- bis dreimal die Woche laufen zu gehen und meine Leistung schrittweise aufzubauen“, erklärt die pensionierte – und passionierte – Allroundsportlerin.

Die Lehrerin als Klassenbeste

Und wie zeigt sich diese Leistung 7 Jahre später? Mit einem Wort: beeindruckend. Die ehemalige Deutschlehrerin stellt ihre Ausdauer bei Herausforderungen aller Art unter Beweis. Den Zirbizkogel-Berglauf 2018 – 1.106 Höhenmeter auf 11,2 Kilometer – schaffte sie etwa in 2:00:32 Stunden. Die Zeit war dabei gar nicht so wichtig, es ging eher darum, ins Ziel zu kommen: „Es wäre ein klein wenig schneller gegangen, aber unterwegs begegnete mir ein Hund. Da musste ich einfach stehenbleiben und ihn streicheln“, erklärt die Hundeliebhaberin, die selbst einen Dackel besitzt.

Für das hügelige Gelände des Welschlauf-Halbmarathons benötigte Eberhardt 2:07:00 Stunden. Und die selektive Strecke des Großglockner-Berglaufes – auf knapp 13 Kilometern gilt es 1.494 Höhenmeter zu überwinden – meisterte Eberhardt in sensationellen 2:48:00 Stunden, ganze 45 Minuten unter ihrer eigentlichen Wunschzeit. „Es war das erste Mal, dass ich den höchsten Berg Österreichs hinauflief. Daher orientierte ich mich an den Zeiten, die die älteren Semester für gewöhnlich laufen. „Mein Sohn – selbst ein passionierter Läufer – hat mich beim Lauf begleitet und mir stets gute Tipps gegeben.“

In ihrer Leistungsklasse ist die Leibnitzerin zumeist ohne Konkurrenz: „Nur wenige Frauen tun sich in meinem Alter diese Strapazen an. Beim Koralpenlauf war ich in der Klasse W60 (weiblich, ab 60 Jahre) eine von wenigen Teilnehmerinnen und erreichte Platz 1 sowie in der Gesamtwertung MW60 Platz 23.“

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Hoch hinaus – rund um die Uhr

Wie behält man selbst mit 67 Jahren noch so selbstverständlich ein derartiges Maß an Sportbegeisterung? „Mit konsequentem Selbst- und Zeitmanagement. Mein Tag beginnt frühmorgens und bin dann ständig auf den Beinen. Ich mache die Hausarbeit, erledige den Einkauf, koche sehr gerne, führe unseren Hund spazieren und betreibe Sport. Bei ausgedehnten Läufen begleitet mich stets mein Mann.“

Sport ist für Eberhardt auch ein wichtiger Ausgleich zu ihren Aufgaben und die rüstige Dame betreibt ihn auf viele Arten. „Laufen ist für mich immer das Highlight des Tages. Aber ich liebe auch Schwimmen, gehe regelmäßig ins Fitnessstudio, spiele Tennis, betreibe Yoga, fahre mit dem Rad und noch vieles mehr. Im Schnitt komme ich so auf 2 Stunden Sport am Tag.“ Eberhardt baut in ihren Trainingsplan auch immer wieder Läufe zur Aussichtswarte ein. „Und wenn es die Zeit erlaubt, gönne ich mir wohltuende Massagen.“

Wichtig beim Laufen ist es, auf atmungsaktive Kleidung zu achten.
„Mit den Capsleeve-Damenlaufshirts und -shorts von ASICS bin ich nun sehr zufrieden. Das Material trocknet schnell und scheuert nicht auf der Haut. Und dank der Reflektorstreifen kann ich meine Einheiten auch zu späterer Stunde machen.“

Neben Ausdauer- und Tempoläufen sowie klassischem Intervalltraining im südsteirischen Hügelland nutzt Eberhardt auch ungewöhnliche Methoden, wie beispielsweise Stiegenläufe, um Kraft für Bergläufe zu tanken. „Ich nähere mich meinen Zielen immer systematisch an, achte dabei auch immer auf Abwechslung in meinem Trainingsalltag.“

Die richtigen Maßstäbe setzen

Einer der wichtigsten Faktoren für ein richtiges Training ist zweifelsohne die richtige Ausrüstung, Eberhardt ist daher auch für jeden Fall gerüstet: „Ich habe zuhause mehrere Laufschuhe zum Tauschen. Damit verhindert sie Fehlstellungen und hat auf jedem Untergrund die perfekte Trittfestigkeit. Ihr letztes Paar, dass sie sich gekauft hat? „Das war der Gel Kayano 25. Der dämpft hervorragend und sorgt für gute Stabilität.“

Neben dem richtigen Outfit achtet die sympathische Leibnitzerin besonders darauf, was ihr Körper ihr mitteilt. „Der kennt mich seit 67 Jahren und weiß, was ich brauche.“ Deshalb schaut sie während des Laufs auch nicht permanent auf die Pulsuhr, nur um immer die im Lehrbuch stehende Pulsfrequenz zu erreichen. „Es gibt so viele Faktoren, die ausschlaggebend sind für die Laufleistung: Das Wetter, die Psyche, die Streckenverhältnisse, man ist einfach nicht immer gleich fit. Deshalb höre ich beim Laufen auf meinen Körper.“

Erst zu Hause wertet sie die aufgezeichneten Daten aus: „Ich analysiere zum Beispiel die Schrittlänge, die Bodenkontaktzeiten und die Bodenbalance – also wie ich auftrete.“ Mit den Daten versucht Eberhardt, Fehler in der Lauftechnik zu finden und in der nächsten Trainingseinheit zu korrigieren. „Aber ohne spezielles Training. Vielmehr achte ich direkt beim Laufen darauf, keine schlampigen Bewegungen zu machen. Das Bewusstmachen der Bewegung ist unheimlich viel Kopfsache. Und das entspannt und macht Spaß. Vor allem, wenn ich beim Auswerten sehe, dass ich mein Ziel erreicht habe.“

Wettkämpfe halten jung

Stichwort Ziele: Die müssen für Eberhardt klar, ambitioniert, aber auch erreichbar sein. Das funktioniert gut mit messbaren Leistungen wie zum Beispiel der Durchschnittsgeschwindigkeit. „Da setze ich mir immer realistische Limits, es geht weniger um die Platzierung. Aber natürlich reizt mich der Vergleich mit anderen und sorgt für zusätzliche Motivation.“

Als ältestes Mitglied im Verein „SpOrt & Mensch“ könnte man meinen, so ein Vergleich mit jüngeren Konkurrentinnen kann gar nicht funktionieren. Die monatliche „Schrittchallenge“ in der Laufgruppe beweist das Gegenteil, denn Eberhardt entscheidet diese oft für sich: „Am Monatsende steht der Schrittzähler meistens bei rund 500.000 Schritten. Ich habe ja auch meinen Dackel Moritz, mit dem ich täglich mehrmals spazieren gehe“, übt sich Eberhardt in Bescheidenheit.

Was die Zukunft bringen wird? Fürs erste wird die leidenschaftliche Sportlerin so weitermachen, wie bisher: Ihre täglichen Sporteinheiten absolvieren, an Bergläufen teilnehmen, und einfach loslaufen, wenn ihr danach ist.

Und auch sonst bleibt sie optimistisch: „Ich werde demnächst 68 Jahre alt. Da kann ich nur stolz sein, wenn man so ein Alter erreicht und es einem dank Bewegung gut geht.

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